Burnout
Viele Menschen haben einen sehr leistungsorientierten „Antreiber“.
Sie „brennen“ sozusagen für ihre Sache. Das ist grundsätzlich nicht unbedingt schlecht, weil zu jeder Ausübung, sei es im Beruf oder im privaten „Herzblut“ dazu gehört – finde ich jedenfalls.
Manche Menschen haben jedoch nicht gelernt, rechtzeitig für sich auf die Bremse zu treten und achtsam zu sein, achten somit nicht auf sich selbst, sondern immer nur erst mal auf die anderen. Grundsätzlich nicht verkehrt, aber doch ziemlich einseitig.
Entweder weil es von den Eltern so weitergegeben wurde „ohne Fleiß kein Preis“, „Jetzt beiß deine Zähne zusammen und stell dich nicht so an“ oder auch zum Beispiel „Erst auf die anderen schauen, du kommst schon nicht zu kurz“.
Oder aber auch, weil sie in eine Art Korsett gepresst werden (zum Beispiel bei Einheirat) – man will gefallen, alles richtig machen, ordnet sich unter und stellt dann irgendwann fest, dass man nicht glücklich ist, obwohl man doch eigentlich glücklich sein müsste….
Glaubenssätze haben übrigens ihren Ursprung meistens in der Kindheit, sind nicht böse gemeint, haben jedoch für sensible Menschen eine fatale Wirkung und es fehlt dann das notwendige Maß, sich selbst die notwendige Erholung zu geben, zu gönnen, man würde ja sonst „versagen“.
Somit fällt es schwer, sich eine „Auszeit“ zu nehmen, achtsam mit sich umzugehen, auf ihren Körper zu hören, zu erden und wieder Energie aufzuladen und zerbrechen fast daran, da Burnout wie eine Spirale ist.
Zuerst brennt man für eine Sache, dann kommt leise Kritik von einer Seite, manchmal auch vom eigenen inneren Kritiker, dann legt man sich noch mehr ins Zeug, dann wieder Kritik und nun noch mehr Leistung… Man merkt, die Spirale bewegt sich ziemlich schnell abwärts.
Ein Aussteigen aus so einem rasanten Karussell ist oft scheinbar unmöglich und dann „knockt“ es einen aus… nichts geht mehr, völliges Gefühl der Überlastung, beginnender Tinnitus, Schlafstörungen, Selbstvorwürfe etc. aber auch Ratlosigkeit…
Burnout galt vor einiger Zeit noch als typische „Managerkrankheit“; das ist ein Trugschluss.
Es betrifft Alleinerziehende genauso wie Menschen in sozialen Berufen wie Pflegekräfte, Krankenschwestern. Aber nicht nur beruflicher Stress, auch privater Konfliktstoff sowie die eigene Persönlichkeit spielen dabei eine große Rolle; daher trifft es oftmals Menschen, die sehr hohe Ansprüche an sich selbst haben, sich schwer abgrenzen können, etwas abzulehnen und auch mal „NEIN“ zu sagen.
Sie können sich bei mir auch gerne erst mal alles „von der Seele“ reden
– manchmal reicht es schon, die eigenen Gedanken mal ausgesprochen zu haben,
damit Denkprozesse angeregt werden.
Meine Behandlungen ersetzen keinen Arzt, daher bitte ich körperliche Missempfindungen immer vorher vom Arzt abklären zu lassen.
Falls Sie monatelang auf einen Therapieplatz warten müssen, der von der Krankenkasse bezahlt wird, biete ich Ihnen an, Sie in der Wartezeit oder auch danach in meiner privaten Praxis unterstützend zu begleiten.
Honorar:
Unsere „Kennenlern-Stunde“ umfasst ca. 90 Minuten (60,00 €) – ich nehme mir ausgiebig Zeit für Ihr Anliegen und wir lernen uns kennen – die Chemie muss ja schließlich auch stimmen…
Alle weiteren Treffen dann 60 Minuten bei 60,00 €.
Entweder auf Rechnung oder in Bar gegen Quittung – falls Sie eine entsprechende Zusatzversicherung bei Ihrer Krankenkasse haben, klären Sie vorher ab, ob und was übernommen wird.
Ausgebildete Heilpraktikerin für Psyhotherapie &
zertifizierte Trauerbegleiterin

Sabine Niederreiter-Schuster
